20. April 2012

Bekämpfung der Teuerung, Verbraucheralltag der Senioren erleichtern und Geschäft mit dem Alter verhindern, lauten die Herausforderungen, die sich die neue PVÖ-Konsumentenschutzabteilung zum Ziel gesetzt hat.

Zur Unterstützung der neuen Konsumentenschutzabteilung konnte der Vorarlberger PVÖ den ehemaligen Leiter der AK-Konsumentenschutzinformation Harald Glatz in Vorarlberg begrüßen. Flankiert von Landesvorsitzenden Erich De Gaspari und den beiden Vorarlberger PVÖ-Konsumentenschützerinnen Gerlinde Winkel und Evelyn Schwendinger.

Teuerung bekämpfen

Gerade die Teuerung müsse nun engagiert angegangen werden. Das Preisniveau bei Lebensmittel liege in Österreich 16 Prozent über den EU 27, kritisierte PVÖ-Konsumentenschutzsprecher Harald Glatz.  Das Problem sind nicht teurer werdende Colliers und Penthäuser, sondern Benzin, Brot und Milch, die vor allem Bevölkerungsschichten stärker belasten, deren Einkommen zu einem höheren Teil aus Gütern des täglichen Bedarfs bestehen.

Maßnahmen gefordert

Die PVÖ-Konsumentenschutzsprecherwarteten mit einem umfassenden Maßnahmenbündel auf. So wird verlangt, dass im Wettbewerbsgesetz ein sogenanntes Wettbewerbs-Monitoring geschaffen wird, die es ermöglicht, Marktgeschehnisse noch enger zu beobachten. Ebenso soll der Wirtschaftsminister eingriffen, und den Österreich-Aufschlag bei Grundnahrungsmittel auf seine Rechtfertigung hin überprüfen.

Energie als Preistreiber

Vor allem die Energiepreise sind in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt. Heizöl um 17 Prozent, Gas und Sprit um 13 Prozent. Für die Empfänger kleinerer Pensionen sind solche Steigerungen existenzbedrohend, erklärt De Gaspari. Darum verlangt der PVÖ, dass die Bundeswettbewerbsbehörde solche Preissteigerungen genau unter die Lupe nimmt.

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